Ein Berner führt die Steinböcke an
Peter Kämpfer ist Cheftrainer beim SCUI
Der Berner Peter Kämpfer ist der neue Mann an der Bande des SC Unterseen-Interlaken. Abgesehen vom sportlichen Erfolg ist es sein Ziel als Trainer, mit seiner Arbeit die individuelle Klasse seiner Akteure zu verbessern und Teamgeist zu vermitteln.«Ich bin Mad.» Mit diesen Worten stellt sich Peter Kämpfer nicht nur in der Hockeyszene, sondern mittlerweile auch in seinem privaten Umfeld vor. Mit zwölf Jahren bekam Kämpfer diesen Übernamen, «und seither hat er mich verfolgt.» Der Grund dafür lag damals bei seiner Ähnlichkeit mit der Figur Alfred E. Neumann, dem Aushängeschild einer früher populären Zeitschrift mit dem Namen Mad. Peter Kämpfer ist seit dieser Saison der Chef an der Bande beim SC Unterseen-Interlaken. Und für den Saisonstart hinterliessen sein Team und er einen guten Eindruck. «Wenn man mir vor der neuen Spielzeit sieben Punkte aus drei Spielen angeboten hätte - wir hätten sicher unterschrieben», so der Berner.

Bericht aus der Jungrauzeitung


Aus heiterem HimmelDer Name Peter Kämpfer ist in der Schweizer Amateureishockeyszene bestens bekannt. Vor seinem Engagement beim SCUI trainierte er den EHC Rot-Blau Bern und den EHC Burgdorf. Den ersten Kontakt mit dem SC Unterseen-Interlaken gab es bereits vor einigen Jahren, der Vertrag kam damals jedoch noch nicht zustande. Im Januar 2009 meldeten sich die Klubverantwortlichen aus Unterseen wieder bei Kämpfer. «Die Anfrage damals kam aus heiterem Himmel. Sportlich gesehen gab es für mich gar nichts zu überelgen», so der 42-jährige. Dennoch klärte er genau alle Umstände in seinem beruflichen und privaten Umfeld ab, ehe er sich für das Angebot entschied. Dazu gehörte zum Beispiel auch die Reisezeit - Kämpfer ist in Frauenkappelen wohnhaft. Als selbständiger Architekt fällt es Kämpfer nicht immer leicht, Beruf und Sport aneinander vorbei zu bringen. Hohe Priorität bei der Zusage für den Trainerjob beim SC Unterseen-Interlaken hatte auch der Spassfaktor am Sport. Ohne den gehe gar nichts.


Auf jeden individuell eingehenDer SCUI gehört seit vielen Jahren zu den erfolgreicheren Mannschaften im Schweizer Amateureishockey. Die Frage, was das Team so stark macht, stellt sich unmissverständlich. Auch vom Blickwinkel von Peter Kämpfer aus gesehen, der er die Mannschaft erst im Sommer 2009 kennenlernte. «Der Kern und damit der Charakter im Team ist seit Jahren derselbe», so Kämpfer. Ausserdem geniesse der Klub eine hervorragende Infrastruktur und profitiere von hervorragender Arbeit abseits des Eisfeldes. «Und das Medieninteresse ist nirgends in der 1. Liga so hoch wie hier», fügt Kämpfer hinzu. In der ersten Mannschaft gab es in der aktuellen Sommerpause so viele personelle Wechsel wie seit vielen Jahren nicht mehr. Für den SCUI spreche wiederum, so Kämpfer, dass sich die «Neuen» so gut integriert hätten. Zu seinen sportlichen Zielen zählt Kämpfer die verbesserung der individuellen Klasse eines jeden Spielers. «Eishockey ist ein Sport, in welchem nicht nur junge Spieler, sondern auch Routiniers jederzeit dazulernen können.» So sieht es Kämpfer als positive Herausforderung an, mit seiner Art als Trainer auf jeden seiner Akteure einzugehen. «Dabei steht aber jederzeit der Gedanke, trotzdem als Team zu arbeiten, im Vordergrund.»


Playoff-Heimvorteil als ZielDen Zielvorgaben des SCUI-Vorstands zum Trotz - die Mannschaft hat seit Jahren die Qualität, um die Playoffs nicht nur zu erreichen, sondern auch für sich zu entscheiden. Daran hat sich auch zu Beginn der aktuellen Saison nichts geändert, und nach einem frühzeitigen Ausscheiden wäre jedermann im SCUI-Umfeld enttäuscht. Neu ist, dass heuer fünf und nicht sechs Mannschaften die Masterround der besten klassierten Teams erreichen. «Es muss unser Ziel sein, uns dort den Heimvorteil zu sichern», sagt Kämpfer. Vorerst gehts nun aber im sogenannten «Seederby» gegen den EHC Thun. Peter Kämpfer: «Sobald das Wort 'Derby' im Raum steht, kann es eine spezielle Partie geben.» Er erwartet, auch aufgrund der positiven Thuner Resultate zu Saisonbeginn, ein spannendes und ausgeglichenes Spiel.


 

Nächster Event

Hauptversammlung SCUI

Freitag
25. Mai 2012
19.00 Uhr

Kursaal Interlaken

Details folgen

Geburtstage

Mai 
1. Siegrist Simon 1.
2. Fankhauser Marc 1./BO
2. Herrmann Julian BeO Ost
3. Neves Sandra BeO Ost
5. Schmocker Robin BeO Ost
7. Meyes Dominic 1./BO
10. Teuscher Christian BeO Ost
11. Gresch Oliver 1.
15. Gerber Gian-Marco BeO Ost
15. Riesen Noël BeO Ost
20. Fuchser David 1.
20. Pfeiffer Tom BeO Ost
26. Maurer Marco BeO Ost
31. Jan Mathys BeO Ost

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