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Im Wechselbad der Gefühle |
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Der SC Unterseen-Interlaken schliesst die Qualifikation mit einem Sieg ab.
Damit sichern sich die Unterseener den 3. Rang. Doch sie mussten bis zum Schluss um einen Platz unter den ersten Fünf bangen. Dieser sichert die Teilnahme an der Masterround und die direkte Qualifikation für die Playoffs. Das letzte Spiel gegen Zunzgen-Sissach spiegelte dabei die gesamte Saison wider: Starke und schwache Phasen wechselten sich munter ab. Der Tiefpunkt war die 2:9-Kanterniederlage gegen Thun. Der Höhepunkt die grandiose Mannschaftsleistung beim 5:3-Sieg gegen Gruppenfavorit Huttwil. Die unterschiedlichen Auftritte stürzten die Fans in ein Wechselbad der Gefühle. Wer aber einen SCUI erwartete, der abgeklärt und routiniert in die Saison starten würde, war gar blauäugig. Zu stark wurde das Team verjüngt. Zu viel Erfahrung ging verloren. Die Angriffe einiger Fans auf Trainer Peter Kämpfer sind aus dem Frust heraus verständlich aber falsch. Kämpfer brachte gerade die jungen Spieler, die sich zum Teil in neuen Rollen wiederfanden, weiter. In der Masterround muss ein weiterer Entwicklungsschritt folgen und die Mannschaft zu Konstanz finden. So, dass man sich gute Voraussetzungen für die Playoffs schaffen kann. Ich bin zuversichtlich. Mit Leistungen wie gegen Huttwil, aber auch gegen Wiki und - trotz der Niederlagen - gegen Lyss, ist die Saison der Unterseener noch lange nicht zu Ende. Mehr Sorge bereitet mir zurzeit der EHC Grindelwald, der sich schwer tut. Ein Abstieg wäre nicht nur für den traditionsreichen Verein aus dem Gletscherdorf schade, sondern würde auch dem SCUI zusetzen. Schliesslich können junge, hoffnungsvolle Spieler mit Grindelwald in der 2. Liga Eiszeit und Erfahrung sammeln.
Samuel Günter, Chefredaktor Jungfrauzeitung Ganzer Bericht mit Link
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