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Stürmer Swen Kohler fehlt dem SCUI zurzeit verletzt
Der Walliser Swen Kohler ist aus dem Kader des SC Unterseen-Interlaken nicht mehr wegzudenken. Der Stürmer zeigt auf dem Eis jeweils grosses Engagement und geht dorthin, wo es wehtut. Aber auch neben dem Eis ist er wertvoll. So gründete er 2007 die Hockeyschule BeO Ost und betreut sie seither.
Seit einem gemeinsamen Bowlingabend «verehren» die Unterseener Fans den Walliser Swen Kohler als «Bowlinggott».
Foto: Häsler Foto Video Swen Kohler gehört zu den Publikumslieblingen beim SC Unterseen-Interlaken. Der Stürmer zeigt immer volles Engagement auf und neben dem Eis. «Bowlinggott» skandieren die Fans jeweils nach besonders geglückten Aktionen. Der Übername geht auf einen gemeinsamen Bowlingabend zurück, wo sich der vorher völlig unerfahrene Bowler im Verlauf der Zeit gesteigert hat. Mit sieben Jahren kam er zum Eishockey und durchlief anschliessend die Juniorenstufen beim EHC Visp. Bald einmal spielte er bei Visps Partnerteam Saas-Grund in der 1. Liga und schliesslich in der 1. Mannschaft von Visp in der NLB. Die 4. Linie mit Kohler - der «Youngster-Block» - bekam einiges an Eiszeit. In der zweiten Saison bei Visp änderte sich das und Kohler zog weiter. Zum SCUI führte ihn der Zufall. Die Unterseener waren eigentlich an Kohlers Sturmpartner Ken Zurflüh interessiert. Dieser hatte aber schon bei einem anderen Verein unterschrieben, empfahl aber Kohler. Zurflüh spielt heute übrigens bei Wiki-Münsingen.
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Hockeyschule gegründetDer SCUI profitiert von Kohler, der stets für wichtige Punkte gut ist, nicht nur auf dem Eis. Als er zu den Unterseenern stiess, sei im aufgefallen, dass in der Nachwuchsbewegung der Zulauf fehle. Er deponierte beim SCUI-Präsident Beni Knecht seine Idee einer Hockeyschule. «Dann mach Du das», lautete dessen Antwort. Mit der Unterstützung des Vereins und freiwilligen Helfern nahm die Hockeyschule BeO Ost 2007 den Betrieb auf. Ziel sei es, den Kindern spielerisch die Freude am Sport zu vermitteln. Auch der Eislaufclub Jungfrau beteiligt sich am Projekt. Inzwischen läuft die Schule. Viele Kinder, die sie besuchten, sind inzwischen bei den Bambinis und Moskitos von BeO Ost im Einsatz. Der 27-Jährige gehört im jungen Kader des SCUI zu den Routiniers. Damit hat er kein Problem. «Ich erinnere mich an meine Zeit als junger Spieler bei Visp, wie sich dort die erfahrenen Spieler verhielten.» Es gehe darum vorzuleben, dass es eine Ehre sei in der 1. Mannschaft zu spielen. «Als Junger musst du, wenn du mit dem Eins trainierst dich zeigen. Schliesslich willst du dich durchsetzen.» Das Engagement müsse stimmen. Dabei ist der Walliser das ideale Vorbild. Er geht dorthin, wo es wehtut.
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Comeback im KraftraumZurzeit nicht. Kohler ist verletzt. Bei der Partie gegen den EHC Adelboden konnte er, als der SCUI in Unterzahl spielte, alleine losziehen. Ein Gegenspieler stoppte ihn unfair von hinten, Kohler blieb mit dem Schlittschuh hängen und knickte weg. Der Walliser biss auf die Zähne und spielte die Partie zu Ende. Jetzt ist das Fussgelenk im Gips. Doch Kohler ist optimistisch, dass er in den Playoffs wieder dabei ist. «Es wäre gut, wenn ich auch noch die letzten Partien der Masterround bestreiten könnte.» Das Comeback im Fitnesscenter hat Kohler schon gegeben. Denn einfach nichts tun, liegt ihm überhaupt nicht. Und auch die Rolle als Zuschauer passt Kohler nicht. «Ich möchte auf dem Eis helfen, auf der Tribüne bin ich nervöser als mittendrin. Dass es seine Kollegen gegen Huttwil schwer haben werden, weiss Kohler. «Wir müssen ein Toppspiel abliefern, uns 110 Prozent konzentrieren und bedingungslos kämpfen», erklärt er das Erfolgsrezept. «Huttwil hat mit uns eine Rechnung offen. Die werden versuchen, uns in Grund und Boden zu fahren. Umso schöner wird es sein, wenn wir gegen sie den zweiten Sieg holen.»
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Ganzer Bericht mit Foto in der Jungfrauzeitung |